VRB Logo BLAU1

Familien 

Begleithunde

Ausbildung

Stadtgangng Rheine 19.02.2011

VDHV-dunk-blau Logo-EKN-ohne-II

Angeschlossen dem Verband
Deutscher Hundezuchtvereine e.V.(VDHV e.V.)
und der (EKN e.V.) Sitz Wien AT

Fahrende Autos, Drehtüren und Brücken – nichts Besonderes für einen Menschen. Lotta, Paul und Co sehen das anders. Wie genau, das bekamen neun Hundebesitzer zu spüren, als sie am 20. Februar einen Stadtrundgang durch Rheine inklusive Vierbeinern unternahmen.

Schon von Weitem muss man das Begrüßungsgeheul der Hunde gehört haben, als sich die Gruppe auf dem Parkplatz der Berufsschule versammelte. Kurz darauf ging es los – natürlich unter den neugierigen Blicken der Mitmenschen. Die erste Herausforderung war der Ampelübergang. Theoretisch sollte sich der beste Freund des Menschen automatisch hinsetzten, wenn sein Herrchen stehen bleibt. In der Praxis sah das so aus, dass aus der Gruppe ein geballtes „Machst du wohl Sitz!“ tönte. Der ein oder andere Liebling hatte sich zunächst in aller Seelenruhe die vorbeifahrenden Autos angeschaut, ließ sich aber letztlich doch dazu herab, den Anweisungen seines Besitzers zu folgen. Die anderen Übungen an diversen Zebrastreifen und Ampeln taten ihr Übriges.
Dass es in einer Stadt nicht nur Straßen und Ampeln gibt, stellten Lotta und Co an den kleinen Brücken in der Rheinenser Innenstadt fest. „Lasst die Hunde einfach mal nach unten schauen“, wies Trainer Udo Kramm die Gruppe an. Auch das war kein Problem.„Fuß“ lautete dann das Kommando und „Treppe“ der neue Übungsort. Hier hatten die Haushunde im wahrsten Sinne des Wortes die Nase vorn, denn wie selbstverständlich liefen sie die gewohnten Stufen hinab. Anders sah das bei ihren Kollegen aus. Mit viel Ruhe seitens des Herrchens erkundeten sie das ungewohnte Terrain. Es folgte die Einkaufspassage, die neben wohltemperierten Räumlichkeiten für den Menschen auch einige Übungsplätze für das Tier bot. Manch einer musste sich zwar davon überzeugen lassen, dass eine Drehtür nicht gefährlich ist, doch nach gutem Zureden von Frauchen war auch diese Angst schnell überwunden. Es ging weiter und wie der Zufall – oder vielleicht auch Udo Kramm – es wollte, kam die Gruppe am Ende des Trainingsnachmittags bei der Gaststätte Lorenbeck an. Bei Kaffee und Kuchen lernten die Hunde Tischmanieren, während ihre Besitzer den Tag rekapitulierten.Katharina Hövels

IMG_0098
IMG_0099
IMG_0102

 

IMG_0112
IMG_0133
IMG_0119
IMG_0145
IMG_0142