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Angeschlossen dem Verband
Deutscher Hundezuchtvereine e.V.(VDHV e.V.)
und der (EKN e.V.) Sitz Wien AT

Die Langlaufleine in der Praxis:

5 Meter vor, 5 Meter zurück, 5 Meter nach links, 5 Meter nach rechts. Schon bei dieser relativ kurzen Lauflänge handele ich als Hundeführer schon als fahrlässig. Der Hund kann diesen Radius gnadenlos nach Lust und Laune ausnutzen und wird es auch tun. Nehmen wir mal einen kombinierten Rad+Fußweg an Straßen oder in Ortschaften. Im schlimmsten Fall löst er sich im Ort, ohne das ich es schon will, weil ja zufällig hinter meinem Rücken. Aufheben dieses Malheurs, warum, der Nächste tritt rein und weg ist der Haufen.

Die nächste Gefahr folgt auf dem Fuße. Der Hund läuft plötzlich zur Seite und in diesem Moment passiert ein Radfahrer (evtl. auch noch mit Kindersitz und Kleinkind) meine Höhe. Beschreibung für diesen Sturz und seine Folgen braucht es hier wohl nicht.
Die beste Empfehlung bzw. Entscheidung kann nur heißen: Doppelleine…….ausgeschnallt zum Gassigehen und eingeschnallt für die nachfolgenden Spaziergänge. Denn ein Hund der ausgiebig zuerst seinen Trieben z.T. nachgehen kann, wird anschließend auch kaum noch Bedarf haben seine Umwelt zu erkunden.

Wenn wir etwas bestaunen, begutachten oder einen Plausch halten ist ihm wieder u.U. Gelegenheit zum Schnüffeln gegeben

Jetzt fehlt zum Abschluss noch ein ganz wichtiges Ding. Was fällt uns da ein??? Festes Schuhwerk für uns Menschen, angepasste Kleidung oder evtl. unser Handy. Diese Sachen haben alle ihren Sinn, aber was könnte es noch sein?!?!? Na klar, die Kotbeutel!!!!!

Als umsichtiger und gewissenhafter Hundeführer habe ich diese natürlich immer dabei. Leicht zu handhaben und in jedem Müllbehälter zu entsorgen. Die Hände werden in keinster Weise dabei beschmutzt. Mitbürger sind somit positiv dem Hundehalter gegenüber eingestellt und es gibt ein gutes Miteinander. In der freien Natur brauche ich natürlich nichts entfernen, wenn es nicht auf Gehwegen liegt. Aber der Hund hat bei Beobachtung immer den Drang im Gras oder unter Hecken sein Geschäft zu machen. Macht er auf Wegen, bitte zur Seite schieben und nicht mitten auf dem Weg liegen lassen.

Ich hoffe positive Gedankengänge in  Bewegung gebracht zu haben.

Es gehört ein bisschen mehr dazu dem Tier und dem Umfeld gerecht zu werden.

Die Hundevereine sind bestimmt gerne bereit, Fragen zu beantworten ohne nach einer Mitgliedschaft zu fragen.

Udo Kramm